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    Mantzaros / Mozart / Beethoven, George Petrou

    Mantzaros / Mozart / Beethoven, George Petrou

    Aus der komplizierten und sensiblen Hand des beliebten Dirigenten George Petrou stammt ein ganz besonderes Konzert mit Klassikern des 18. und 19. Jahrhunderts, das die talentierten Musiker des Orchestra del Teatro La Fenice fachlich erstklassig zum Leben erwecken. Mit wegweisenden Werken von Nikolaos Mantzaros, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven ist der Abend voller wunderbarer Melodien und roher Emotionen. Petrou, geboren und aufgewachsen in Griechenland, schloss sein Konservatoriumsstudium in Athen mit dem Abschluss in Klavier mit Auszeichnung ab. Eine Spezialisierung in London, am Royal College und an der Royal Academy of Music, brachte ihn zum Dirigieren. Seitdem hat sich Petrou einen Namen als einzigartiger Interpret barocker und klassischer Musik gemacht und leitet regelmäßig internationale Orchester, um frisch klingende, einzigartige Interpretationen populärer Stücke zu erfinden. Im Teatro Malibran wird sich Magie entfalten.

    Das Programm beginnt mit der Ouvertüre zur Kantate Ulisse agli Elisi von Nikolaos Mantzaros, dem griechisch-italienischen Maestro aus Korfu, der im frühen 19. Jahrhundert die Ära der ionischen Musik einleitete. Das Stück zeichnet sich durch seinen geschickten Einsatz musikalischer Dynamik aus und wechselt mühelos zwischen großen, bombastischen Themen und sanften Passagen, die nahtlos von Melancholie zu Verspieltheit und wieder zurück wechseln. Der Einfluss Mozarts auf Mantzaros ist selbst für ungeübte Ohren deutlich hörbar, so dass es für diesen Abend nur natürlich ist, anschließend zu einem Stück des österreichischen Wunderkindes überzugehen, nämlich zu seiner Symphonie Nr. 36 in C-Dur KV 425, auch bekannt als Linzer Symphonie. Mozart komponierte das Stück in vier kurzen Tagen bei einem Zwischenstopp in Linz und brachte es dort am 4. November 1783 zur Uraufführung.

    Die Symphonie Nr. 7 in A-Dur von Ludwig Van Beethoven ist das dritte und letzte Stück. Das großartige Werk, das am 8. Dezember 1813 in Wien uraufgeführt wurde, war eines der Meisterwerke des Komponisten, inspiriert vom Widerstand der europäischen Nationen gegen Napoleon. Jeder der vier Sätze feiert den Patriotismus im Angesicht der Grausamkeit. Die unterbrochenen Rhythmen und die tonale Spannung zwischen der Haupttonart A und den regelmäßig vorkommenden C und F deuten auf den militärischen Unterton und die Betonung von Eroberung, Widerstand und Befreiung hin. George Petrou dirigiert das Orchester von La Fenice meisterhaft durch jedes der herausragenden Werke des Abends und bringt ihre einzigartigen Qualitäten zu einer unvergesslichen, aufregenden Aufführung zusammen.




    image Teatro Malibran / Fondazione Teatro La Fenice, Michele Crosera