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Gran Teatro La Fenice


Platea B, € 264
Platea A, € 240



Il Trovatore, Oper von G. Verdi

Il Trovatore, Oper von G. Verdi

Il trovatore ist ein sehr gutes Beispiel für den scharfen Sinn für das Dramatische, der alle Opern-Meisterwerke des großen Giuseppe Verdi kennzeichnet. Mit einem Libretto vom profilierten Salvatore Cammarano und dem poetischen Feinschliff von Leone Emanuele Bardare debütierte diese Oper am 19. Januar 1853 im Teatro Apollo in Rom. Ihre packende Story und Verdis aus tiefstem Herzen kommende Musik verwandelten sie in einen sofortigen Hit. Il trovatore erreicht die Herzen noch immer, jetzt im Gran Teatro La Fenice in Venedig.

Antonio García Gutiérrez und sein Stück El Trovador lieferten den kreativen Impuls für Verdi und Cammarano. Die Adaption des Theatertextes auf die Opernbühne erwies sich dabei als große Herausforderung. Garcías Werk hatte so viele parallel verlaufende Handlungsstränge und melodramatische Verwicklungen, sodass sich die beiden Italiener in einem scheinbar endlosen kreativen Kampf wiederfanden. Aus dieser Herausforderung entstand jedoch eines der besten Beispiele der italienischen Oper, in der aufregendes Drama auf ein ganz hohes Level musikalischer Charakterisierung und Erzählung trifft.

Im Mittelpunkt von Il trovatore steht die Romanze zwischen dem Troubadour und Revolutionär Manrico und der Hofdame Leonora, die er mit seiner Musik und seinem Charme für sich einnehmen konnte. Die alte Zigeunerin Azucena, Manricos Mutter, trägt ein dunkles Geheimnis aus Tod, Tragödie und Rache mit sich, das am Ende in der Konfrontation zwischen den Zigeunern und dem Grafen von Luna zum Tragen kommt. Die wahre Liebe verlangt ein großes Opfer und Rachegedanken brüten eine Tragödie nach der anderen aus, während Il trovatore sich seinem überraschenden, großen Finale annähert.

Verdis kraftvolle, musikalische Erzählung ist ein wesentliches Element des Erfolgs der Oper. Die Arien der Hauptdarsteller sind so etwas wie Lehrstücke in Sachen musikalischer Charakterisierung und die Ensemble-Nummern, etwa der ‘Anvil Chorus’, zählen zu Verdis markantesten Musikstücken.




image Gran Teatro La Fenice / Fondazione Teatro La Fenice, Michele Crosera