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St. Paul's Within the Walls


VIP, € 56
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B, € 29



Vivaldi meets Bach

Vivaldi meets Bach

Mit der Präsentation von Musik zweier der größten Komponisten, die je im Stil des Barock geschrieben wurde, ist Vivaldi meets Bach ein Konzertprogramm in Rom, das das Publikum immer wieder mit seiner hochkarätigen Musikalität begeistert. Das Konzert findet in der Episkopalkirche St. Paul innerhalb der Mauern im Herzen der Stadt statt und dauert etwa 90 Minuten, wobei viele bekannte Stücke aufgeführt werden. Mit ihren hohen Decken ist die Akustik der Episkopalkirche ideal für ein derartiges Musikprogramm. Tatsächlich war die faszinierende anglikanische Kirche die erste nicht-katholische Kirche, die innerhalb der Mauern der italienischen Hauptstadt errichtet wurde. Sie wurde 1873 erbaut und ist an sich schon einen Besuch wert, doch besonders einladend, wenn sie eine derart talentierte Gruppe von Musikern beherbergt.

Nur wenige regelmäßige Konzerte in der Ewigen Stadt können es mit Vivaldi meets Bach aufnehmen, was den Schauplatz oder die dargebotene Musik betrifft. Liebhaber von Antonio Vivaldi können sich auf Interpretationen von „Die vier Jahreszeiten“ freuen, der beliebten musikalischen Beschreibung eines vergehenden Jahres des italienischen Komponisten. Außerdem werden Meisterwerke wie Johann Sebastian Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ aufgeführt. Letzteres wurde für einen einzelnen Sänger geschrieben und gilt als eines seiner besten Gesangsstücke. Eine klassisch ausgebildete Solo-Sopranistin übernimmt diese Arbeit, doch das Gesamtkonzert wartet auf mit einem vollständigen Ensemble von Musikern, darunter Violinen, eine Trompete, ein Violoncello, eine Bratsche und ein Cembalo. Der Klang der Musiker ist darauf ausgelegt, im Einklang mit der Zeit des Barock zu sein, und die Konzertveranstalter haben sich große Mühe gegeben, einen Klang zu erzeugen, den diese beiden großartigen Komponisten zu ihrer Zeit anerkannt hätten.

Das Programm wurde so gestaltet, dass das Publikum hören kann, wie sehr die Musik Bachs von seinem Zeitgenossen Vivaldi beeinflusst wurde. Der 1678 geborene Vivaldi schrieb „Die vier Jahreszeiten“ in den späten 1710er Jahren, als die musikalische Karriere von Bach während seiner Tätigkeit als Kapellmeister von Prinz Leopold in Köthen begann. Obwohl die Stile beider Männer unverwechselbar ihre eigenen sind, war Bach dafür bekannt, die Werke von Vivaldi zu studieren und sie zuweilen eigenhändig zu transkribieren. Vivaldi meets Bach ist ein Konzert, das es den Zuhörern ermöglicht, sich in einem wunderbar kunstvollen Rahmen auf die Gemeinsamkeiten, aber auch auf die Unterschiede dieser beiden Musikgrößen zu konzentrieren.