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Teatro dell'Opera di Roma


III (Poltrone di Platea), € 180
V (Palchi Laterali plt 1 Ord avanti), € 156



Madama Butterfly, Oper von G. Puccini

Madama Butterfly, Oper von G. Puccini

Cio-Cio-San, die schöne, tragische Heldin von Madama Butterfly, verkörpert Giacomo Puccinis charakteristisches Talent für weibliche Charaktere, die für ihre Liebe leiden. Besessen davon, ihre Geschichte so gut wie möglich zu erzählen und sie in einige seiner großartigsten Melodien zu kleiden, arbeitete der Maestro bis zur Premiere der Oper fieberhaft an der Partitur. Am Teatro alla Scala am 17. Februar 1904 war die wenig einstudierte Aufführung alles andere als ein Erfolg. Eine überarbeitete und besser vorbereitete Madama Butterfly erhielt jedoch am 28. Mai desselben Jahres in Brescia stehende Ovationen und Komplimente. Das Teatro Costanzi in Rom inszeniert in dieser Spielzeit eine originalgetreue Wiederbelebung des beliebten Klassikers.

Puccini sah David Belascos Drama Madame Butterfly: A Tragedy of Japan (eine japanische Tragödie) im Jahr 1900 in London und verspürte sofort den Drang, die melodramatische Geschichte in eine Oper zu verwandeln. Das italienische Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa geschrieben, die oft mit dem Maestro zusammenarbeiteten. Puccini bezog sich beim Schreiben der Partitur auf die Volksmusik des Fernen Ostens und Nordamerikas und verwendete erkennbare ethnische Motive und Stile für die japanischen und amerikanischen Charaktere. Ungeachtet seiner exzellenten Zwischenspiele und des berühmten „Summchores“ ist die Visitenkarte von Madama Butterfly die sehnsüchtige Arie der Heldin, „Un bel dì, vedremo“, also spitzen Sie Ihre Ohren und freuen Sie sich darauf.

„Cho-cho“ ist das japanische Wort für „Schmetterling“, das der Oper ihren Titel gibt. Die Hauptfigur, Cio-Cio-San, ist eine Japanerin, die unsterblich in den US-amerikanischen Marineleutnant Pinkerton verliebt ist. Kurz nachdem sie geheiratet und ihre Vereinigung vollzogen haben, kehrt er nach Hause zurück und lässt sie allein und, wie sich später herausstellt, mit einem Kind zurück. Alles an ihm sagt, dass er diese Ehe nie ernst genommen hat. Jahre vergehen ohne ein Wort von ihm, doch Cio-Cio-San bleibt treu, optimistisch und sehnt sich nach dem Tag seiner Rückkehr. Tatsächlich kommt dieser Tag, doch der Pinkerton, der vor Cio-Cio-Sans Tür auftaucht, ist nicht derjenige aus ihren Erinnerungen oder Träumen. Ein tragisches, packendes Finale wird dem Publikum am Teatro dell’Opera di Roma den Atem rauben.




image Римский оперный театр / Silvia Lelli / Teatro dell'Opera di Roma